Nosodentherapie

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Die Bezeichnung Nosode ist vom griechischen Begriff "nosos" abgeleitet und geht auf den homöopathischen Arzt Konstantin Hering (1800 - 1880) zurück. H. Hering schlägt vor Krankheiten mit ihren eigenen Krankheitsprodukten zu behandeln.

Nosoden werden in 3 Gruppen eingeteilt:

  • biotherapeutische Polychreste = Erbnosoden (z.B. Tuberkulinum, Psorinum)
  • spezifische Richtungen = Grippe-Nosoden
  • Autonosoden = z.B. Eigenblutnosode

Unter Nosoden versteht man also Mittel, die aus lebenden oder toten Organismen gewonnen werden.

Nosoden sind homöopathische Präparate, die aus Mikrokulturen, aus Viren, aus Sekreten oder aus Impfstoffen und Seren gewonnen werden.

In Nosoden sind jedoch keine vermehrungsfähigen und lebenden Keime mehr vorhanden.

Es handelt sich bei Nosoden nicht um Impfstoffe, sondern um Homöopathika !!!

Nosodenpräparate haben eine tief greifende konstitionelle Wirkung, d.h. mit Nosoden kann praktisch fast jede Therapie wirkungsvoll unterstützt werden.

Es werden Mittel von oft toxischen Substanzen verwendet, die dann nach der homöopathischen Arzneimittellehre aufbereitet werden.

Dies können sein:

  • Patient selber
  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze
  • u. v. m.

Beim Patienten wird z. B. Blut entnommen und nach homöopathischen Gesetzen verdünnt. Anschließend wird die so gewonnene Nosode dem Patienten wieder injiziert.

Bei welche Erkrankungen ist es sinnvoll Nosoden einzusetzen ?

  • Nach der symptomatischen Ähnlichkeit, wie bei homöopathischen Heilmitteln
  • nach der aktuellen, ätiologischen Ähnlichkeit, die gerade vorherrscht (z.B. Pertussinum bei Keuchhusten)
  • bei lange vorher erworbenen oder auch vererbten Infektionen
  • zur Desensibilisierung bei allergischen Erkrankungen.

Es ist auch möglich - und sehr effektiv Nosoden über die Bioresonanztherapie dem Patienten einzuschwingen, bzw. vorhandenen Schwingungen hierdurch zu "löschen".

Siehe auch Eigenbluttherapie

 

Copyright bei U. Bühler
Stand: 28. Juli 2011.